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transcultura_ Kulturelle Schnittstellen zwischen Mexiko und Deutschland

Art. Nr.: 7033
Verfasser:
Anne Huffschmid

transcultura_ Kulturelle Schnittstellen zwischen Mexiko und Deutschland

Eine Sondierung der deutsch-mexikanischen Kulturbeziehungen
Herausgeber:
Institut für Auslandsbeziehungen
1. Aufl. – Stuttgart , 2014. – 80 S.
– (ifa-Edition Kultur und Außenpolitik)
lieferbar. Download Grösse: 2.12 MB

Die Studie sondiert die deutsch-mexikanischen Kulturbeziehungen und identifiziert thematische Schnittstellen, Sparten, Formate und potenzielle Kooperationspartner für transkulturelle Kooperationen. Auf Basis von Interviews mit deutschen und mexikanischen Kulturakteuren und Kulturschaffenden werden folgende Fragen beantwortet: Welche Images und Interessen, gegenseitigen Projektionen und gemeinsamen Themen prägen bislang die deutsch-mexikanischen Kulturbeziehungen? Welche Themenfelder und Formate können für künftige Kooperationen fruchtbar gemacht werden?

Für zukünftige Kooperationen sollten die urbane Frage vom Wert der Stadt, insbesondere Mobilität, Nutzung und Gestaltung des öffentlichen Raums und Partizipation, sowie die Schnittstellen Digitalisierung, Gewaltprävention, Grenzkulturen und Kulturdialog im Fokus stehen. Hierfür werden zahlreiche Ideen, Formate und Handlungsempfehlungen gegeben sowie potenzielle Projektpartner genannt, um die bestehenden bilateralen Kulturbeziehungen auszubauen.
Es sollten neuartige und überraschende Zugänge im Fokus stehen, die Neugier auf Deutschland wecken, nach dem Motto: Deutschland ist anders – lernfähig, divers, weltoffen. Zudem sollte die Diversifizierung des Mexikobilds gefördert werden. Projekte sollten als Open-End-Prozesse angelegt sein und in gemeinsamen, prozessualen Dynamiken entwickelt werden. An die in Mexiko besonders geschätzten Sparten aus Deutschland anknüpfen, wie Musik und Soundkunst, Tanztheater, Theater und Film. Neben der Hauptachse Berlin und Mexiko-Stadt, sollten auch die Städte Tijuana, Monterrey, Guadalajara, San Luis Potosí und Oaxaca in den Kulturaustausch miteinbezogen werden.


INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort
Zusammenfassung
1. Transatlantische Verflechtungen – Humboldt revisited
2. Kultur//Bilder
2.1 Mexiko jenseits von Folklore und Barbarei
3. Rückblick und Rekapitulation: Kulturelle Kreuzungen und Interventionen seit den 1990er Jahren
3.1 Die 1990er Jahre
3.2 Die 2000er Jahre
3.3 Fazit aus der Rekapitulation
3.4 Die mexikanische Seite: Erwartungen und kulturpolitisches Setting
3.5 Zum Wissenschaftsaustausch
4. Ausblick: Thematische Schnittstellen
4.1 Die urbane Frage/la cuestión urbana – vom Wert der Stadt/el valor de la ciudad
4.2 Weitere Schnittstellen: Digitalisierung, Gewaltprävention, Grenzkulturen und Kulturdialog
4.3 Sparten und Formate
4.4 Multizentralität – zur regionalen Diversifizierung
5. Beyond Branding: Grenzgänger und Brückenbauer – Perspektiven kultureller Vernetzung
5.1 In Kürze – Desiderate und Empfehlungen
Literaturverzeichnis
Kataloge
Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner
Autorin

Dr. Anne Huffschmid ist Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Kuratorin. Sie forscht, lehrt und publiziert zu Themen wie Öffentlichkeit, Stadt und Erinnerung in Lateinamerika und insbesondere Mexiko, sowie zu Diskursanalyse und Fotografie. Nach ihrem Studium der Volkswirtschaft arbeitete sie viele Jahre in Mexiko-Stadt als Reporterin der Tageszeitung La Jornada und als Korrespondentin der Berliner tageszeitung.
Ihre Promotion über die Zapatistenbewegung wurde 2004 unter dem Titel „Diskursguerilla: Wortergreifung und Widersinn“ (Synchron) veröffentlicht. Ihr jüngstes Forschungsprojekt „Memoria in der Megacity“ (Fritz Thyssen Stiftung, FU Berlin) beschäftigte sich mit politischer Erinnerung in Mexiko-Stadt und Buenos Aires; im Januar 2015 erscheint dazu die Monographie „Risse im Raum. Gewalt, Erinnerung und städtisches Leben in Lateinamerika“.
Seit über 20 Jahren wirkt sie zudem bei internationalen Kulturkooperationen mit (Ausstellungen, Symposien, Publikationen, Dokumentarfilme). Neben ihren journalistischen wie kulturwissenschaftliche Beiträge hat sie eine Vielzahl von Büchern veröffentlicht, darunter etwa „Mexiko – Das Land und die Freiheit“ (Rotpunktverlag, 2010) und „Stadtforschung aus Lateinamerika“ (transcript, 2013).
Kontakt: anne.huffschmid@fu-berlin.de

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