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Zwischen den Fronten

Art. Nr.: 6003

Zwischen den Fronten

Grenzen neutraler Berichterstattung
Herausgeber:
Erik Bettermann, Ronald Grätz
Autoren:
Hans-Georg Knopp, Gernot Wolfram, Sabine...
1. Aufl. – Göttingen: Steidl , 2013. – 196 S.
– (Edition "Medienkulturen" ) – 24,0 x 16,0 cm. – 530 gr.
lieferbar. Gewicht: 530 gr.

Können Journalisten überhaupt objektiv schreiben? Verschiedene kulturelle Hintergründe, Zeitdruck, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Restriktionen machen die differenzierte Berichterstattung oft unmöglich. Vor allem die in- und ausländische Berichterstattung über Konfliktregionen gestaltet sich dadurch schwierig. "Zwischen den Fronten", der zweite Band der Edition MedienKulturen der Deutschen Welle (DW) und des ifa (Institut für Auslandsbeziehungen), versammelt Stimmen aus Wissenschaft und praktischem Journalismus zu diesem Thema. Wie man die Unterhaltungsmedien für politische Aufklärung nutzen kann, erläutert etwa DW-Projektleiterin Miriam Bock an einem Beispiel aus Nigeria. Die Serie "The Station" thematisiert in einer fiktiven Handlung brisante Themen wie Korruption, ethnische Diskriminierung und HIV. Mehr Differenzierung wünscht sich Carola Richter in der Berichterstattung zum Nahostkonflikt. Zwar sei das Thema in der deutschen Presse allgegenwärtig, doch die Berichterstattung liefere meist nur verkürzt den Kontext. Größere Zusammenhänge werden dadurch unersichtlich. Die mediale Unabhängigkeit der Bürger durch soziale Netzwerke und Plattformen biete Chancen in Krisenregionen wie Syrien, schreibt New-York-Times-Nahostexperte Liam Stack, doch Journalisten falle es oft schwer, den Überblick zu behalten und die Informationen zu verifizieren. Eine Bildstrecke des Fotojournalisten Jürgen Escher zu den Konflikten in Somalia vervollständigt den Band.

Inhalt:
Ronald Grätz, Erik Bettermann: Einführung. – S. 7
POLITISCHE UND GESELLSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
Gernot Wolfram: Das verschlossene Zimmer. – S. 11
Sabine Schiffer: Nichts ist, wie es scheint. – S. 21
Aktham Suliman: Krisenjournalismus oder Journalismuskrise? – S. 31
Interview mit Ute Daniel: Vom Krimkrieg zum Syrienkonflikt. – S. 39
HERAUSFORDERUNGEN DER JOURNALISTISCHEN ARBEIT
Vladimir Bratic: "Erster Entwurf der Geschichte". – S. 45
Stephen Farrell: Nichteingebettet in "Embedistan". – S. 55
Fabian Pianka: Zwischen Wahrheitsfindung und Lebensgefahr. – S. 67
Liam Stack: Durch die Linse des Bürgerjournalisten. – S. 75
CASE STUDY MIGRATION IN FOLGE DER ARABISCHEN REVOLUTIONEN
Ruth Vollmer: Migration im Fokus der Medien. – S. 83
Daniele Saracino: Die Medien als Wegbereiter verfehlter Politik? – S. 99
Karin Schädler und Hadija Haruna: "Wir müssen uns dem Mainstream nicht anschließen". – S. 113
CASE STUDY NAHOSTKONFLIKT
Carola Richter: Medien und Journalismus im Nahostkonflikt. – S. 123
Marcel Pott: Journalistische Herausforderungen. – S. 133
Adam G. Heffez: Zwischen Wut und Hoffnung. – S. 143
KRIEGE UND KRISEN IM SPIEGEL VON KUNST, FOTOGRAFIE UND FILM
Safa Samiezada-Yazd: Inverstigative Kunst. – S. 153
Jürgen Escher: Fotoessay. – S. 161
Miriam Bock: Unterhaltung mit Mehrwert? – S. 177
Interview mit Pary El-Qalqili: Der Nahostkonflikt aus Vater-Tochter-Perspektive. – S. 189

Ronald Grätz, Hans-Georg Knopp, Gernot Wolfram, Sabine Schiffer, Aktham Suliman, Ute Daniel, Vladimir Bratic, Stephen Farrell, Fabian Pianka, Liam Stack, Ruth Vollmer, Daniele Saracino, Karin Schädler, Hadija Haruna, Carola Richter, Marcel Pott, Adam G. Heffez, Safa Samiezada-Yazd, Jürgen Escher, Miriam Bock, Pary El-Qalqili

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