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Dem Gestern ein Morgen geben...

Artikel 1 VON 17
Art. Nr.: 2028

Dem Gestern ein Morgen geben...

Iran: Architektur und Kunst
Herausgeber:
Institut für Auslandsbeziehungen
Autoren:
Azita Ebadi, Farshad Farahi, Hamid...
Kuratoren:
Azadeh Mashayekhi, Azita Ebadi, Iris Lenz
Künstler:
Mehraneh Atashi, Dadbeh Bassir, Mona...
1. Aufl. – Stuttgart , 2016. – 79 S.
– 24,0 x 17,0 cm. – 240 gr.
lieferbar. Gewicht: 240 gr.

Wie geht eine Gesellschaft mit ihrem kulturellen Erbe um? Wie können Vorstellungen von Identität, Kultur, Tradition und Geschichte zur Ressource werden? Wie können wir „dem Gestern ein Morgen geben“, wie Le Corbusier es 1929 formulierte? In Iran, einem Land, das auf eine Jahrtausende alte Hochkultur zurückblicken kann und dessen kulturelle Identität in den vergangenen 500 Jahren wechselvoller Geschichte verschiedenen Einflüssen und Brüchen unterzogen war, stellt sich die Frage den Kulturschaffenden, Architekten, Künstlern, Autoren und Wissenschaftlern in besonderem Maße.

Der iranische Beitrag zur Architektur Biennale in Venedig 2014, „Instant Past“, stellt die Entwicklung der Architektur während des iranischen Modernisierungsprozesses im 20. und 21. Jahrhundert dar. Er zeigt Bauten, mit denen ein Prozess der Re-Kreation und der Neuinterpretation des historischen Erbes angestoßen wurde. Mehraneh Atashi und Dadbeh Bassir setzen sich in ihren Foto- und Videoarbeiten, Mona Hakimi-Schüler in ihren Collagen und ihrer Installation mit traditionellen Techniken, alten Legenden oder persischer Lyrik auseinander. Sie untersuchen deren Bedeutung in heutigen soziopolitischen Kontexten und reflektieren die Veränderung traditioneller Normen in einer sich rasant verändernden Welt. Der Architektur sowie den künstlerischen Positionen gemeinsam ist, dass sie die scheinbar binären Kategorien von Vergangenheit und Zukunft, von Tradition und Moderne in Frage stellen. Sie versuchen diese zu verbinden und für die Zukunft nutzbar zu machen.



How
does a society deal with its cultural heritage? How can approaches to identity, culture, tradition and history become a resource? How can we give yesterday a tomorrow, as Le Corbusier put it during a journey in 1929? In Iran, a country that can look back at several millennia of high culture, and whose cultural identity has experienced highly diverse influences and ruptures over the past five hundred years, questions like these are being asked urgently – by architects, artists, authors and scientists.

The Iranian contribution to the 2014 Venice Architecture Biennale looked at different moments (and buildings) during processes of modernisation in Iran in the last century, when a process of the recreation and reinterpretation of historical heritage was initiated. The photos and videos by Mehraneh Atashi and Dadbeh Bassir and the collages and installation by Mona Hakimi- Schüler explore traditional technologies, old legends and Persian poetry, looking at their significance in today’s social and political contexts and reflecting the transformation of traditional norms in a rapidly changing world. Both Iranian architecture and these artistic positions question seemingly binary categories of past and present, tradition and modernity, seeking to combine them and make them productive for the future.

Azita Ebadi, Farshad Farahi, Hamid Keshmirshekan, Iris Lenz

Mehraneh Atashi, Dadbeh Bassir, Mona Hakimi-Schüler

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