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Was bleibt

Art. Nr.: 3065
Verfasser:
KULTURAUSTAUSCH 1/2016

Was bleibt

Ein Heft über Erinnerungen
Herausgeber:
Institut für Auslandsbeziehungen. Ronald Grätz
Autoren:
Nather Henafe Alali, Mohanned Alsayani, Sofia...
1. Aufl. – Regensburg: ConBrio , 2016. – 82 S.
– 29,7 x 21,0 cm. – 250 gr.
lieferbar. Gewicht: 250 gr.

Inhaltsverzeichnis

Editorial Volltext
Die Welt von morgen
Top Ten: Touristen in Südafrika: die zehn Länder, aus denen die meisten Besucher kommen
Was anderswo ganz anders ist
Wie ich wurde, was ich bin: Petro Rychlo
Ein Haus in: Nicaragua
Ein Gedicht von: Dorothea Rosa Herliany

THEMA: Was bleibt
Ob persönliche Erlebnisse oder kollektives Gedächtnis – ohne den Blick zurück wären wir nicht, was wir sind. Woher rührt die Sehnsucht der Menschen, sich zu erinnern oder zu vergessen? Wie speichern wir Erfahrungen? Und was passiert, wenn der Vergangenheit in der Gegenwart kein Platz eingeräumt wird? Ein Themenschwerpunkt über Erinnerungen.
„Erinnerungen sind unser Leben“. Der Neurowissenschaftler Eric Kandel untersucht seit Jahrzenten, wie das Gedächtnis Erfahrungen speichert. Ein Gespräch Volltext
Was die Schweine einmal wussten. Weshalb die chinesische Regierung eine Politik des kollektiven Vergessens betreibt. Von Yan Lianka Volltext
Der Schmerz meiner Großmutter. Marianne Hirsch berichtet, wie traumatische Erinnerungen über Generationen hinweg weitergegeben werden Volltext
Game-Boy. Michael W. Clune erklärt, wie Computerspiele den Zugang zu längst verschollen geglaubten Kindheitserinnerungen schaffen
Die ersten Bilder. Warum manche Kindheitserlebnisse im Gedächtnis bleiben und andere verschwinden erklärt Carole Peterson
Was heute geschah. Menschen und ihre Tagebücher – eine kleine Sammlung
Sehnsucht nach Damaskus. Wie meine Familie an die verlorene Heimat Syrien zurückdenkt. Von Suleman Taufiq Volltext
Mehr als geraubte Dinge. Viele jüdische Familien verloren während der Nazi-Zeit ihren Besitz. Julia Hacker fragt: Was passiert, wenn sie ihn wiederbekommen?
Das große Schweigen. Viele Russen wissen heute wenig über ihre Vorfahren – und dichten deren Geschichte um. Von Sergej Lebedew
„Es gibt keine historische Wahrheit“. Milo Rau inszeniert Theaterstücke über Ereignisse, die sich im kollektiven Gedächtnis festgesetzt haben. Ein Gespräch Volltext
Trümmerlandschaften. Die Zerstörung archäologischer Schätze im Jemen bedroht das kulturelle Gedächtnis des Landes. Von Mohanned Alsayani
Geschichte wird gemacht. Peter Ulrich Weiss berichtet über die Rolle der Archivare in deutschen Institutionen
„Das Denkmal soll Teil unseres Alltags sein“. Der Architekt Michael Arad hat das 9/11-Memorial in New York entworfen. Ein Gespräch über das Gedenken in öffentlichen Räumen
Im Staub der Metropolen. Über Städte, die sich ständig verändern – und jene, die bleiben, wie wir sie in Erinnerung haben. Von Bora Ćosić
Wir waren hier. Das UNESCO-Welterbe zeichnet Stätten aus, an denen unsere Vorfahren Großes vollbrachten. Ein paar ungewöhnliche Highlights
Ein bisschen London. Indien kopiert britische Baudenkmäler und streitet über seine koloniale Vergangenheit. Von Tapas Chakraborty
„Im Libanon ist Verdrängung zum Dauerzustand geworden“. Die Orientalistin Monika Borgmann erklärt, warum es so schwer ist, die jüngste Vergangenheit aufzuarbeiten. Ein Gespräch Volltext
Räume der Trauer. Im peruanischen Ayacucho erinnert ein Museum an die Opfer des Guerillakrieges von 1981 bis 1992. Von Rosario Romaní Díaz
„Die Elefantendame wird mich wiedererkennen“. Die Biologin Caitlin O’Connell erklärt, warum Elefanten ein gutes Gedächtnis brauchen. Ein Gespräch
Das kenn‘ ich doch. Déjà-vus sind ein rätselhaftes Phänomen. Wie die Wahrnehmung uns manchmal einen Streich spielt erklärt Douwe Draaisma
Der Duft der Erwachsenen. Ob Weihrauch, Bier oder Beeren: Streift ein bestimmter Geruch unsere Nase, bahnen sich Erinnerungen ihren Weg zurück ins Gedächtnis
Zügel in der Hand. Wie eine Therapie mit Pferden Menschen hilft, verdrängte Erfahrungen zurückzuholen. Von Monika Mehlem
Vergessen tut gut. Wir sind nicht immer Herr unserer Erinnerungen – aus gutem Grund meint Noam Shpancer

MAGAZIN
Der Weg ist das Ziel. Seit langem wird eine Zwei-Staaten-Lösung zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten diskutiert. Mit jeder Gewaltwelle rückt diese jedoch in weitere Ferne. Die NGO Combatants for Peace probt trotz allem den Frieden. Von Fabian Ebeling
Wie Menschen in Europa leben. Nirgendwo leben so viele Rentner wie in Lissabon, in Dublin kommen die meisten Kinder zur Welt. Ein paar Spitzenwerte aus europäischen Hauptstädten

IN EUROPA
Die Behörden des Kalifats. Wie der sogenannte Islamische Staat in Syrien sein System der Unterdrückung einrichtet. Von Nather Henafe Alali
„Migranten warten sieben Jahre auf Arbeit“. Einwanderer bringen berufliche Fähigkeiten mit, die die europäische Wirtschaft gut brauchen kann. Die Unternehmerin Sofia Appelgren erklärt, wie sie Kontakte zwischen ihnen und schwedischen Arbeitgebern herstellt

KULTURORTE
Andreas Rost über die Universität von Algier

FORUM: Public Diplomacy und Social Media
Hollywood, Demokratie, Freiheit – das waren einst Exportschlager der Public Diplomacy. Wie aber wandelt sich der Kommunikationsstil der Regierungen mit der zunehmenden Vernetzung der Bürger?
Digitale Staatskunst. Von Jon Worth
Konkurrierende Botschaft. Von François-Bernard Huyghe

ESSAY
Die Macht des Bloßstellens. Zwischen Shitstorms und kluger Kommunikationskampagne: Das Beschämen von Personen und Institutionen wird zunehmend als politisches Instrument eingesetzt. Von Jennifer Jacquet

KULTURPROGRAMME
Der lange Weg zur freien Presse. In der ersten Journalistenschule Myanmars werden Nachwuchsredakteure auf ihren Berufsalltag vorbereitet. Von Kristin Oening

BÜCHER
Die Sehnsucht nach der Fremde. Rainer Wieland hat historische Reiseberichte gesammelt, die zeigen, dass es Menschen schon immer an ferne Orte gezogen hat. Von Stephan Wackwitz
Die Hungrigen und die Satten. Keine Naturkatastrophe, sondern menschengemacht: Der argentinische Journalist Martín Caparrós ruft zum Kampf gegen den weltweiten Hunger auf. Von Friedrich Wilhelm Graf
Künstler auf Koks. In seinem Roman „Die goldenen Jahre“ erzählt der verstorbene iranisch-amerikanische Musiker Ali Eskandarian von einem Leben zwischen Rausch und Ernüchterung. Von Carmen Eller
Fachbücher. Annotierte Buchtipps der ifa-Bibliothek

Weltmarkt: Ein 3D-Drucker-Stift

Nather Henafe Alali, Mohanned Alsayani, Sofia Appelgren (Interview), Michael Arad (Interview), Monika Borgmann (Interview), Tapas Chakraborty, Michael W. Clune, Bora Ćosić, Rosario Romaní Díaz, Douwe Draaisma, Fabian Ebeling, Carmen Eller, Friedrich Wilhelm Graf, Julia Hacker, Marianne Hirsch, François-Bernard Huyghe, Jennifer Jacquet, Eric Kandel (Interview), Sergej Lebedew, Yan Lianke, Monika Mehlem, Caitlin O’Connell (Interview), Kristin Oeing, Carole Peterson, Milo Rau (Interview), Andreas Rost, Julia Rutz, Petro Rychlo, Alejandra Sequeira, Noam Shpancer, Suleman Taufiq, Stephan Wackwitz, Jörg Walendy, Peter Ulrich Weiss, Jon Worth

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