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Kultur und Entwicklung

Art. Nr.: 4017
Verfasser:
Daniel Gad

Kultur und Entwicklung

Eine Übersichtsstudie zu Schnittfeldern deutscher Akteure der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik und der Entwicklungszusammenarbeit
Herausgeber:
Institut für Auslandsbeziehungen
1. Aufl. – Stuttgart , 2008. – 156 S.
lieferbar. Download Grösse: 1.99 MB

Die Studie "Kultur und Entwicklung" ist im Auftrag des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) und in Zusammenarbeit mit den beteiligten Organisationen der Arbeitsgruppe entstanden. Sie gibt einen bis jetzt nicht vorhandenen Überblick über die Tätigkeiten deutscher Institutionen im Schnittfeld von Auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik und Entwicklungszusammenarbeit. Zunächst wird dargestellt, wie sich die beteiligten Mittler- und Durchführungsorganisationen auf diesem Schnittfeld positionieren. Anschließend werden 100 Einzelprojekte sowie 22 beispielhafte Kooperationsprojekte vorgestellt und fünf Themenfeldern zugeordnet: Konfliktprävention, Medien, Kulturaustausch, Kulturerhalt, Dialog/Information.

Die Studie macht deutlich, dass die Distanz zwischen den beiden Politikfeldern auf operativer Ebene zwar schwindet, dass aber auch – vor allem was Kooperationen betrifft – noch einiges Potenzial brachliegt. Um eine Basis für Synergieeffekte zu schaffen, müssten die Erfahrungen aus bestehenden Kooperationsprojekten systematischer ausgewertet werden. Ein wichtiger weiterer Schritt wäre die verstärkte lokale Zusammenführung aller Auslandsvertretungen vor Ort, wie es etwa bei den "Deutschen Häusern" in der Entwicklungspolitik oder in gemeinsamen Vertretungen von DAAD und Goethe-Institut in Ansätzen schon der Fall ist. Verständlicherweise setzen Auswärtige Kulturpolitik und Entwicklungszusammenarbeit in der Auswahl der Partnerländer unterschiedliche Akzente. Aber zumindest in den gemeinsamen Partnerländern ließe sich die Abstimmung deutlich intensivieren. Die verschiedenen Herangehensweisen wie auch die unterschiedlichen Zielgruppen in einem gemeinsamen Konzept zusammenzuführen und zu ergänzen, ist eine zentrale Herausforderung für alle Beteiligten.

Daniel Gad, geb. 1977, studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Stiftung Universität Hildesheim. Er beschäftigt sich seit 2002 mit dem Thema Kultur und Entwicklung. 2004 wurde er freier Mitarbeiter bei Pan y Arte e.V. in Münster. 2006 hat er die Leitung der „Initiative Kultur Bewegt“ übernommen – ein Projektbüro für Netzwerk- und Lobbyarbeit sowie Beratung im Bereich Kultur und Entwicklung. Ebenfalls 2006 begann er seine Promotion bei Prof. Dr. Wolfgang Schneider am Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim zum Thema „Politische Konzeptionen der nordischen Staaten zu Kultur und Entwicklung und deren praktische Umsetzung“. Zudem ist er Mitglied im Promotionskolleg „Interkulturalität und Ästhetik“ der Stiftung Universität Hildesheim und im „Mentee-Programm Kulturelle Vielfalt“ der UNESCO. Seit 2006 betreut er die vom ifa 2005 ins Leben gerufene „Arbeitsgruppe Kultur und Entwicklung“ und erstellte ein Online-Dossier zu Kultur und Entwicklung.

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