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Kreatives Europa 2014–2020

Art. Nr.: 7010
Verfasser:
Cornelia Bruell

Kreatives Europa 2014–2020

Ein neues Programm – auch eine neue Kulturpolitik?
Herausgeber:
Institut für Auslandsbeziehungen
2. Aufl. – Stuttgart , 2013. – 59 S.
– (ifa-Edition Kultur und Außenpolitik)
lieferbar. Download Grösse: 0.68 MB

Die Europäische Kommission erarbeitete 2011 einen Vorschlag für eine Verordnung zum neuen Rahmenprogramm für den Kultur- und Kreativsektor innerhalb des Finanzrahmens 2014–2020. Dabei sollen die bisherigen Programme „Kultur“ (2007–2013), MEDIA für den audiovisuellen Sektor (2007–2013) und MEDIA Mundus für die Zusammenarbeit mit Fachkräften aus Drittländern im audiovisuellen Bereich (2011–2013) in einem gemeinsamen Rahmen zusammengefasst und eine neue Fazilität für Finanzierungsmöglichkeiten (Garantiefonds) geschaffen werden.
Die Studie gibt einen Überblick über zentrale Änderungen der Kulturförderung ab 2014, bespricht die Positionen des Europäischen Rats und des Europäischen Parlaments zum Vorschlag der Europäischen Kommission und stellt die Kritik seitens der Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit dar. Hierfür werden öffentliche Stellungnahmen und Zeitungskommentare inhalts- und diskursanalytisch untersucht. Einzelne zivilgesellschaftliche Stimmen wurden durch semi-strukturierte Interviews erhoben.
Zentrale Kritikprunkte des Programms seitens der Öffentlichkeit, der Zivilgesellschaft und des Europäischen Parlaments sind unter anderem der ökonomische Duktus des Programms mit der Betonung auf Wettbewerb, Beschäftigung und strategische Publikumsentwicklung. Zudem wird der Kulturbegriff im neuen Programm kritisiert, da dieser Kultur lediglich als Ware und Dienstleistung beschreibe und der nichtkommerzielle Nutzen von Kultur nicht zum Ausdruck komme.

INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort
Zusammenfassung
1. Einleitung
1.1 Aktuelle Entwicklungen
1.2 Ziel und Methode der Studie
2. Förderprogramm Alt und Neu
2.1 Der institutionelle Hintergrund
2.2 Das Förderprogramm „Kreatives Europa“ im Vergleich zum bisherigen Programm
2.3 Änderungen im Überblick
2.4 Die innovativen Aspekte
3. Die Sprache des Programms: Kreativ-„wirtschaft“ und Co
4. Diskurse um die EU-Kulturpolitik
4.1 Der politische Diskurs
4.2 Der Diskurs der Öffentlichkeit
4.3 Der Diskurs der Zivilgesellschaft
5. Handlungsempfehlungen
6. Einem allgemeinen Trend entgegen wirken...
Literatur
Anhang
Zur Autorin

Dr. Cornelia Bruell ist Politikwissenschaftlerin (Dissertation zum Thema „Europäische Identität"). Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am EUProjekt "Eurosphere" zum Thema Europäische Öffentlichkeit und Diversität (2008/2009) sowie Research Fellow am Institut für Europäische Integrationsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (2005–2007).
Cornelia Bruell ist Dozentin für politische Theorien an der Comenius University Bratislava und für Kulturtheorien an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Zudem ist sie Redakteurin bei der Zeitschrift kulturrisse.

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